BIMx: Anmerkungen zu Modell-Daten, Texturen und Schatten

Diese Tipps dienen der Optimierung des ARCHICAD Modells vor dem Sichern im BIMx-Format.

Standardmäßig wird die ARCHICAD Modell-Arbeitseinheit (z. B. Imperial oder Metrisch) verwendet, wenn das BIMx-Modell in einer der Betrachter-Applikationen geöffnet wird.

Wenn Ihr BIMx Modell auf mobilen Geräten wie z. B. einem iPhone angezeigt werden soll, ist eine weitere Optimierung des Modells zur Verbesserung der Leistung eventuell erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie auf der BIMx Seite auf der GRAPHISOFT Website unter
http://archicadwiki.com/BIMx/Optimization.

Element-ID-Felder verwenden (Für BIMx Hyper-Modelle in Teamwork)

Jedes ARCHICAD-Element hat eine ARCHICAD ID, die standardmäßig im Teilfenster Klassifizierung und Eigenschaften seiner Werkzeug-Einstellungen definiert wird. Vergewissern Sie sich, dass Ihre ARCHICAD-Modellelemente diese Element-ID besitzen, damit Sie das BIMx-Modell optimal nutzen können (wenn Sie in einer Teamwork-Umgebung arbeiten).

Hintergrund: In einem Teamwork-Kontext bietet BIMx intelligente Rückmeldungen bei einer Mehrfach-Auswahl und identifiziert damit die einzelnen Elemente anhand ihrer ID. Wenn das ARCHICAD-Modell diese Element-ID-Daten nicht einbezieht, kann BIMx keine ID-basierten Rückmeldungen zu den ausgewählten Elemente liefern.

Begrenzen “Zusätzlicher” Modellinhalte

Wenn Sie beim Erstellen des BIMx Modells an die Grenzen der Speicherkapazität stoßen (z. B. bei der Initialisierung der globalen Beleuchtung), versuchen Sie, die folgenden Modellkomponenten zu eliminieren oder zu reduzieren. Dadurch wird die Modellgröße optimiert und die BIMx-Leistung verbessert:

Möbel (z. B. Stühle)

GDL Objekte (z. B. Türklinken)

andere Objekte aus Add-Ons (z. B. Bäume, Autos, Personen)

andere nicht wesentliche Elemente

Normalerweise erfordern solche “zusätzlichen” Elemente sehr viel Speicherkapazität. Ein einziger Stuhl kann mehr Speicher erfordern als alle Wände im gesamten Projekt.

Texturformate

BIMx unterstützt die folgenden Oberflächen-Texturformate: jpg, bmp, tif, tga, png, gif.

Wenn eine Textur aus irgendeinem Grund nicht eingelesen werden konnte, wird das Objekt, das diese Textur verwendet, statt dessen mit der Materialfarbe dargestellt.

Alpha Kanal Textureffekte

BIMx unterstützt Alpha Kanal Textureffekte mit 32-Bit tif-, tga- und bmp-Bildern. Damit die Alpha Kanal Effekte in BIMx erkannt werden, müssen Sie die Transparenz in den ARCHICAD Material-/Textureigenschaften aktivieren.

Transparente Objekte werden jedoch nicht unbedingt in der richtigen Anzeigereihenfolge visualisiert – dies würde die Leistung erheblich verringern.

Schatten

Schatten werden in BIMx mit der OpenGL ARB_shadow extension gerendert. Dabei wird die Szene aus dem Blickpunkt der Sonne als Texturmapping gerendert. Dieses Texturmapping wird anschließend auf die Szene projiziert, und OpenGL bestimmt, ob ein Pixel im Schatten liegt oder nicht. Größere Texturmappings erzeugen Schatten höherer Qualität. Die maximale Größe wird durch Ihre Grafikkarte (den verfügbaren Grafikspeicher und die maximal zulässige Texturgröße) bestimmt. Manche Grafikkarten haben 256-MB-Speicher direkt auf der Karte, erlauben aber nur eine maximale Texturgröße von 4096 x 4096. Eine Schattentextur hat normalerweise das 24-Bit-Format.

Eine 8192×8192 Schattentextur benötigt 200 MB Grafikkartenspeicher.

Eine 4096×4096 Schattentextur benötigt 50 MB Grafikkartenspeicher.

Eine 2048×2048 Schattentextur benötigt 12,5 MB Grafikkartenspeicher.

BIMx versucht automatisch, die größtmögliche Schattentextur zu erzeugen, beginnend mit 8192×8192. Wenn dies fehlschlägt, wird die Größe halbiert, usw.

Stellen Sie zum Ausschalten der Sonnenschatten den Schattenhelligkeits-Wert nahe Null ein.

Sonnenschatten-Artefakte

Je nach Größe des verfügbaren Speichers der Videokarte und der (physischen) Größe des Modells können Sonnenschatten Artefakte (grafische Fehler) erhalten. Dies liegt daran, dass BIMx nicht das gesamte Modell mit hoher Qualität und Schatten berechnen kann. Kleinere Modelle und ein größerer Grafikkartenspeicher verbessern das Ergebnis. Die globale Beleuchtung erzeugt bessere, jedoch statische Schatten.