Wie funktioniert QMC?

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Links, gerendert mit QMC+QMC, rechts mit IR+IR.
Beachten Sie die höhere Detailstufe (Schatten) beim QMC-Rendering.

Die QMC-Methode zur Berechnung der globalen Beleuchtung folgt dem so genannten Brute-Force-Prinzip. Das bedeutet, dass für jedes Objektpixel im Bild eine definierbare Anzahl von Strahlen (Sampleanzahl) in einem halbkugelförmigen Muster in die Szene ausgesandt werden können. Dabei handelt es sich nicht um einen adaptiven Vorgang und die Renderzeit wird ganz sicher nicht verkürzt.

Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass sie die präzisesten Renderergebnisse liefert. Es können kleine Details bei Schatten und Schattierung gerendert werden, die bei Verwendung der IR-Methode nicht wahrnehmbar wären.

Nachteile beim Verwenden von QMC als primäre Methode:

Die Renderzeiten werden voll ausgeschöpft, sie sind deutlich länger als bei Irradiance Cache. Da für jedes Pixel Helligkeits- und Farbwerte basierend auf einer endlichen, zufällig verteilten Anzahl von Strahlen (Sampleanzahl) bestimmt werden, weisen die Bilder eine leichte Körnigkeit auf. Sie kann nur durch eine höhere Sampleanzahl ausgeglichen werden, was widerum zu einer entsprechend noch längeren Renderzeit führt. Durch Verwenden von Polygonlichtern bzw. GI Portalen (Innenszenen, die in erster Linie durch Lichteinfall bei Fenstern beleuchtet werden) kann die Renderqualität deutlich erhöht werden, wobei zudem Renderzeit eingespart wird.

Es erfolgt kein Caching (und keine Vorausberechnung). Daher ist zum Rendern von Animationen mit akzeptabler Qualität ein hoher Anteil an CPU-Leistung erforderlich (z. B. über Render-Farmen).