HKLSE-Planung

GRAPHISOFT bietet zwei grundlegende Arbeitsabläufe (BIM und 2D), die dem Architekten die Integration der Arbeit des HKLSE-Ingenieurs (Heizung/Klima/Lüftung/Sanitär/Elektro) in das ARCHICAD-Projekt ermöglichen.

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GRAPHISOFT HKLSE-Modeller

Der HKLSE-Modeller ist eine Modellierungs-Erweiterung (Add-On) zu ARCHICAD und über
http://www.graphisoft.com/archicad/mep_modeler/ verfügbar. ARCHICAD-Benutzer in Architekturbüros und Architekturabteilungen von Baufirmen können mit dem HKLSE-Modeller 3D Kabel- und Leitungsnetze erstellen, bearbeiten oder importieren (Kanalführung, Leitungen und Kabelführung) und im ARCHICAD BIM koordinieren.

Der GRAPHISOFT HKLSE-Modeller™ kann in folgenden Arbeitsabläufen eingesetzt werden:

BIM-Arbeitsablauf – Wenn der HKLSE-Ingenieur 3D-Daten bereitstellt, kann der Architekt dieses HKLSE-Modell über das IFC-Format importieren. Zusätzlich zu dieser allgemeinen IFC-Schnittstelle bietet der HKLSE Modeller eine verbesserte Verbindung zu allen HKLSE-Applikationen (einschließlich Revit, DDS-CAD MEP), die intelligente HKLSE-spezifische IFC-Modelle (mit spezifischen IFC-Eigenschaften, Port-Informationen, usw.) exportieren können.

2D-Arbeitsablauf – Auf der Basis der von Ingenieuren erhaltenen 2D-Dokumentation können Architekten die leistungsstarken Tools des HKLSE-Modellers zum Erstellen und Bearbeiten des HKLSE-Modells in ARCHICAD nutzen. Seine leistungsstarken Modellierungs- und Koordinierungsfunktionen in Verbindung mit den oben aufgeführten Arbeitsabläufen machen den HKLSE-Modeller zur idealen Lösung für Architekten und sorgen für eine höhere Effizienz bei der Gebäudeplanung.

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HKLSE-Modellaustausch über IFC

HKLSE-Elemente, die aus einer HKLSE-Applikation über den IFC-Dateiimport “intelligent” (wenn das IFC-Modell spezifische HKLSE-Eigenschaften enthält) importiert wurden, werden automatisch in native GRAPHISOFT HKLSE-Modeller-Elemente übersetzt. Dies gibt den Benutzern von GRAPHISOFT HKLSE-Modeller die Möglichkeit, die volle Funktionalität der Applikation auf die empfangenen 3D HKLSE-Elemente einschließlich der Kollisionserkennung anzuwenden.

Datenaustausch mit externen HKLSE-Anwendungen

Vor der Übergabe einer ARCHICAD-Datei an einen Ingenieur mit HKLSE-spezifischer Software müssen am Architekturmodell bestimmte Vereinfachungen vorgenommen werden. Wie die Statiker benötigen auch die HKLSE-Experten nur bestimmte Teile des Projekts – die für ihre Arbeit relevanten Teile. Natürlich sind die Arbeitsabläufe der beiden Disziplinen nicht genau gleich. Während der Statiker häufig vorhandene Teile des Projekts ändern (z.B. eine Decke verbreitern, den Durchmesser von Unterzügen oder Stützen vergrößern oder verkleinern oder ihre Position verändern) und neue Elemente hinzufügen muss, fügt der HKLSE-Ingenieur normalerweise Elemente hinzu und versucht dabei, die Geometrie der tragenden Strukturen nicht zu verändern.

Der erste Schritt des Datenaustauschs zwischen ARCHICAD und einer externen HKLSE-Software ist das Exportieren des Architekturmodells. Zur Optimierung des Datenaustauschs exportieren Sie nur die Bauelemente und Informationen, die der Ingenieur benötigt (z.B. tragende Strukturen, Elemente des Gebäudemantels, Umrandungen der Innenräume, Platzierung der Lichtquellen, integrierte Ausstattung und Möbel, abgehängte Decken, Raumfunktionen und Raumnummern).

Für HKLSE-Experten, die in einer 2D-Planungsumgebung arbeiten, erstellen Sie DWG-Dateien aus dem ARCHICAD-Modell, vorzugsweise über ein Publisher-Set mit vorkonfigurierten Einstellungen, um eine einfache wiederholte Dokumentation des aktuellen Projektstatus zu ermöglichen. Verwenden Sie zur Bereitstellung von 3D-Daten für Ingenieure mit HKLSE-Software die übersetzerbasierte IFC-Datenaustauschfunktion von GRAPHISOFT.

Beim Umgang mit Architekturdaten, die von ARCHICAD in HKLSE-Software bereitgestellt werden, verwenden Sie den Architekturinhalt als externe Referenz. Benutzern von HKLSE-Software mit 2D-Lösungen wird empfohlen, Xrefs auf die Architektur-DWGs zu erstellen, während Benutzer von 3D-HKLSE-Software mit Modell-Applikationen einen Projekt-Link erstellen sollten.

Aus 2D-Planungsumgebungen kommen HKLSE-Daten als DWG-Daten (einschließlich des Konstruktionsrasters) an und werden als Xref oder als Zeichnung im ARCHICAD-Gebäudemodell platziert. Daten aus modellbasierten HKLSE-Programmen kommen im IFC-Format über softwarespezifische, von GRAPHISOFT oder dem Hersteller der HKLSE-Software entwickelten Export-Übersetzer an; dies ermöglicht eine reibungslose Planungsintegration.

ARCHICAD-Nutzer ohne gültige Lizenz eines GRAPHISOFT HKLSE-Modellers empfangen solche Objekte als individuelle ARCHICAD-Objekte (Bibliothekselemente).

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