OPEN BIM – ARCHICAD und Tekla Structures

von GRAPHISOFT · aktualisiert am 24.9.2014
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Dieses Handbuch gibt Ihnen einen Überblick, welche Einstellungen Sie tätigen müssen, um die besten Ergebnisse im IFC-Datenaustausch zwischen den Disziplinen Architektur und Tragwerk zu erhalten.

Wir konzentrieren uns hierbei auf die Softwarelösungen GRAPHISOFT ARCHICAD 17 (Architektur) und Tekla Structures (Tragwerk).

1.   Export aus ARCHICAD

Um das Gebäude aus ARCHICAD nach Tekla zu übertragen, stellen Sie zuerst die richtige Ebenenkombination und die passende Strukturdarstellung ein.

Mit der Strukturdarstellung, Ebenenkombination und der Filterung der Anzeige der 3D-Elemente (Fenster und Türen ausblenden) sowie der passenden Modelldarstellung (Türen und Fenster nur als Öffnung) zeigen Sie nur die gewünschten Elemente des Rohbaus an.Erstellen Sie von dieser Grundriss- und 3D-Darstellung Ausschnitte im Navigator.
Wählen Sie den Übersetzer für den Datenaustausch mit Tekla Structures.Sie können diesen Übersetzer auch als Export-Standard für alle weiteren Exporte festlegen. (Icons mit dem Pfeil rechts unter Standard für:)
Wählen Sie unter IFC-Domain „Tragwerk“ aus. Wenn Sie auf Optionen klicken, sehen Sie, dass hier nur die für den Tragwerksplaner wichtigen Dinge aktiviert sind.
In diesem Fenster legen Sie die Importoptionen des Modells aus Tekla Structures fest. ARCHICAD legt automatisch Ebenen mit der Erweiterung Tekla an.Sollte ARCHICAD einen Baustoff nicht besitzen, wird der gewählte Baustoff verwendet.
Wenn Sie auf Konvertierungsoptionen klicken, öffnet sich dieses Fenster.Hier legen Sie fest, in was Elemente aus Tekla konvertiert werden sollen.Meist bietet sich aufgrund der möglichen verschiedenen Formen die Umwandlung in Morph-Elemente an, da ARCHICAD sonst Objekte erstellen würde, die Sie schlechter weiter bearbeiten können.
Stellen Sie hier die gewünschten Optionen ein.Wenn die Software bereits für Coordination View 2.0 zertifiziert ist, können Sie von 1.0 auf 2.0 wechseln (Kontrolle unter http://www.buildingsmart-tech.org/certification/ifc-certification-2.0/ifc2x3-cv-v2.0-certification/participants)
Hier stellen Sie ein, was Sie übergeben möchten. Da Tekla keine Räume benötigt in diesem Fall, bleiben die Haken aus.
Für die Übergabe an Tekla ist dieses Fenster wichtig. Hier legen Sie die Verschneidungen der Bauteile fest, bzw, wie diese übergeben werden sollen. Mit diesen Einstellungen übergeben Sie an Tekla korrekt.
Falls Sie gerundete Profile nutzen oder Sie merken, dass beim Export bestimmte Profile nicht überragen werden, sollten Sie diesen Wert auf BREP (Boundary Representation Style – Oberflächengeomtrie) stellen.
Legen Sie ein Publisher-Set für den Export an, damit Sie später wieder darauf zurück greifen können.Wenn möglich, exportieren Sie das komplette Modell. Ziehen Sie dazu den 3D-Ausschnitt (Siehe oben).Falls Ihr Projekt sehr groß ist, oder es anders gewünscht ist, können Sie auch pro Geschoss eine IFC-Datei erzeugen. Dann müssen Sie die Grundrisse in das Publisher-Set ziehen.

2.   Kontrolle der IFC-Datei

< Kontrollieren Sie danach die exportierte Datei in einem IFC Viewer (Solibri, FZK Viewer, DDS Viewer), ob Sie Ihren Vorstellungen entspricht.Hier sehen Sie die Geschosse und die dazugehörigen Bauteile, die Sie sich auch einzeln ansehen können.