Installationspaket für die Netzwerkinstallation

Somit bietet sich Ihnen die Möglichkeit, zeitsparend mehrere Arbeitsplätze mit Ihrer individuellen Konfiguration von ARCHICAD 20 zu installieren.
Wählen Sie dazu die spezielle Installationsoption, die automatisch Ihren Installationsvorgang aufzeichnet und ein Installationspaket erstellt. Diese ausführbare Installationsdatei kann dann auf beliebig vielen Clients gestartet werden.
Um eine individuelle ARCHICAD Version installieren zu können, ist es zunächst notwendig, dass Sie auf einem Client die Standard-Installation ausführen, um dort Ihre Arbeitsumgebung / Projektvorlage / DXF-DWG Übersetzer und IFC Übersetzer zu definieren (siehe Schritt für Schritt Anleitung Einzelplatzinstallation).
Benutzen Sie das Menü Optionen > Arbeitsumgebung, um die Arbeitsumgebung für Ihr Büro einzustellen.
Die meisten Optionen finden Sie in drei Dialogfenstern der Büro‐Standard‐Schemata: Datensicherheit & Integrität, Netzwerk und Update Optionen und Besondere Verzeichnisse. Haben Sie einmal diese Optionen eingestellt, können Sie diese Einstellungen jeweils als Schema sichern und anschließend in einem voreingestellten Firmenprofil abspeichern. Um ein Profil zu sichern, wechseln Sie zu Optionen > Arbeitsumgebung > Arbeitsumgebung.
Erstellen Sie die Vorlagen unter Ablage > Sichern als… (ARCHICAD Vorlagedatei *.tpl).
Verwenden Sie das Dialogfenster DXF‐DWG Übersetzungseinstellungen (Ablage > Datei Spezial > DXF‐DWG Übersetzungseinstellungen), um DXF‐DWG Übersetzer zu konfigurieren, und sichern Sie diese in einen Ordner, der für alle Nutzer zugänglich ist. Dabei wird eine Datei namens DXF‐DWG TranslatorList.xml erstellt, die eine Liste von Verweisen auf diese Übersetzer enthält.
Verwenden Sie das Dialogfenster IFC Übersetzungseinstellungen (Ablage > Datei Spezial > IFC Übersetzungseinstellungen), um IFC Übersetzer zu konfigurieren, und sichern Sie diese in einen Ordner, der für alle Nutzer zugänglich ist. Dabei wird eine Datei namens IFC TranslatorList.xml erstellt, die eine Liste von Verweisen auf diese Übersetzer enthält.
Erstellen Sie einen neuen Ordner und nennen Sie ihn Grundeinstellungen. Erzeugen Sie nachstehende Ordnerhierarchie und kopieren die erstellen Dateien in diese Ordner:
ARCHICAD – Ordner mit Arbeitsumgebungen und Vorlagen
DXF‐DWG Translators – Ordner mit DXF/DWG‐Übersetzern
IFC Translators – Ordner mit IFC‐Übersetzern
Klicken Sie auf GRAPHISOFT ARCHICAD 20 installieren, um das Installationsprogramm zu starten. Es öffnet sich der Installationsassistent.
Setzen Sie den Haken bei Erweiterte Installationsoptionen für BIM Manager und klicken Sie danach auf Weiter, um zum nächsten Schritt zu gelangen.
Treffen Sie Ihre Auswahl zwischen Hard- oder Softwareschlüssel für ARCHICAD oder einer Seriennummer (Bildungseinrichtung/Testversion). Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Weiter.
In diesem Fenster ist es Ihnen möglich, den Programmpfad der Installation zu bestimmen. Grundsätzlich sollten Sie den automatisch gesetzten Pfad /Programme/GRAPHISOFT/ARCHICAD 20 beibehalten, damit künftige Updates problemlos installiert werden können.
Um eine Netzwerkinstallation vorzubereiten, wählen Sie den Installationstyp Installationspaket erstellen, um Ihre Installation aufzuzeichnen.
In der StandardInstallation (empfohlen) wird ARCHICAD 20 mit den bereitgestellten Dokumentationen und der ARCHICAD Hilfe installiert. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, die IndividuelleInstallation auszuführen, um die Dokumentation und ARCHICAD Hilfe von der Installation auszuschließen. Klicken Sie nach Auswahl auf Weiter.
Siehe Schritt 7, Grundeinstellungen zusammenfassen.
Wählen Sie einen Zielpfad für das Installationspaket und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Weiter. Es wird das Installationspaket geschrieben. Dies kann je nach Hardware einige Minuten in Anspruch nehmen. Klicken Sie auf Fertig stellen um den Installer zu beenden. Somit haben Sie eine Installationsdatei erstellt. Starten die Nutzer diese Installationsdatei, erfolgen keine Abfragen des Installationsassistenten und die Installation beginnt sofort und läuft durch.