Animationen

Um eine solche animierte Ansicht Ihres Projekts zu erzeugen, platzieren Sie eine Reihe von Kameras, wodurch eine Route definiert wird, entlang derer Bilder aufgenommen werden. An jedem Kamerapunkt (oder Schlüsselbild) wird ein Bild gerechnet. Die Bilderserie wird dann in einer animierten Filmdatei zusammengeführt, wobei eine zu steuernde Anzahl von interpolierten Bildern (oder Zwischenbildern) eingefügt wird.
Anmerkung: Eine große Bildanzahl bedeutet einen ruckfreieren Film, aber auch eine viel größere Datei und längere Rechenzeit.
Über Dokumentation > Rendering, Animation etc. > Animation… wird eine Serie einfacher 3D-Bilder oder photorealistischer Bilder erzeugt, die durch die gewählten Parallelprojektionen oder die aktuelle Kameraroute definiert wird. Die berechnete Animation kann entweder sofort am Bildschirm vorgeführt werden, oder aber die einzelnen Bilder werden im gewünschten Dateiformat gesichert und später mit einem beliebigen Hilfsprogramm als Film wiedergegeben.
Der Befehl Animation erstellen wird nur dann aktiv, wenn Sie wenigstens einen Axonometrie-Standpunkt oder einen Animationspfad mit mindestens zwei Kameras definiert haben.
Durch die Platzierung mehrerer Kameras definieren Sie eine Animationsroute, deren Parameter Sie im Dialogfenster Routeneinstellungen festlegen. Dieses Dialogfenster rufen Sie über das Dialogfenster Kameraeinstellungen oder das Kontextmenü des Routenelements in der Navigator-Projektmappe auf.
Hinweis: Serien von 3D-Parallelprojektionen können ebenfalls zu einer Animation verknüpft werden. Sie werden jedoch anders behandelt als Perspektiven. Auch von diesen ist eine Route möglich, jedoch kann nur ein einziger Satz von Parallelprojektionen existieren. Dieser wird im Dialogfenster Ansicht > 3D-Darstellungsmodus > Standort & Projektionsart… > Axonometrieeinstellungen > Standorte bearbeitet und nicht über die Kameraeinstellungen. Weil der Blickpunktabstand für Parallelprojektionen unendlich ist, können sie nicht auf dem Grundriss dargestellt werden.