Primäre und sekundäre Methode (CineRender Globale Beleuchtung)

Die primäre Methode berechnet den Effekt der Strahltiefe 1; dies ist
Die sekundäre Methode berechnet die Helligkeit der Flächen (die nicht im Kamera-Blickfeld zu liegen brauchen), die durch mehrere Lichtreflexionen aufgehellt werden.
Die primäre Methode ist die wichtigste Methode für die Render-Qualität, daher sollten hochwertigere Methoden wie QMC oder IR verwendet werden. Diese erfordern auch eine entsprechend längere Render-Zeit! Für Licht, das hin und her reflektiert wird, können weniger hochwertige Methoden mit kürzerer Render-Zeit verwendet werden (z. B. Radiosity oder Licht-Mapping).
Tipp: Die zweiteilige GI-Berechnung existierte bereits in früheren Versionen: Wenn der Modus auf IR und das Sampling auf Radiosity-Maps eingestellt ist, entspricht dies der derzeitigen Irradiance Cache Primärmethode und Radiosity-Maps der Sekundärmethode.
Quasi-Monte Carlo (QMC): QMC ist die präziseste, aber auch langsamste Methode (sie funktioniert auch hervorragend in Verbindung mit Licht-Mapping als sekundäre Methode für moderate Render-Zeiten). Animationen sind flimmerfrei (wenn auch nicht störungsfrei), wenn QMC + QMC verwendet wird.
Irradiance Cache: Eine vereinfachte und schnelle Methode, um die wichtigsten Bereiche eines bestimmten Projektes zu ermitteln mit GI-Berechnung an diesen Stellen und mit Interpolation. Animationen tendieren zum Flimmern, wenn die Werte zu niedrig sind.
Irradiance Cache (Altformat): Dies ist das Irradiance Cache von CineRender Versionen vor ArchiCAD 20. Es wurde beibehalten, damit ältere Projekte mit den gleichen Render-Ergebnissen gerendert werden können.
Quasi-Monte Carlo (QMC): QMC als sekundäre Methode funktioniert am besten, wenn es als IR+QMC für Außenszenen verwendet wird, und am präzisesten – und langsamsten – als QMC+QMC.
Irradiance Cache: IC funktioniert gut als sekundäre Methode für Innenräume mit kleinen Lichtern, die als GI Flächenlichter oder GI Portal-Lichter definiert sind. Vergewissern Sie sich, dass die Musterwerte in Verbindung mit QMC+IR verringert werden. Intern wird eine erheblich größere Anzahl von QMC-Mustern für IR verwendet; dies kann die Render-Zeiten dramatisch verlängern.
Radiosity-Maps: Radiosity-Maps als sekundäre Methode eignen sich gut für schnelle Vorschau-Renderings wegen ihrer geringen Strahltiefe (weniger reflektiertes Licht).
Keine: Deaktiviert die sekundäre GI-Berechnung. Dies steht für die Strahltiefe 1.
Farbsättigungen können auch für Oberflächen geändert werden (siehe auch Leuchten (CineRender-Oberflächenkanal)). Beide Sättigungsparameter stehen für eine globale, projektweite Sättigungseinstellung.
Anmerkung: Niedrige Strahltiefewerte können innerhalb bestimmter Grenzen mithilfe der Gammakorrektur ausgeglichen werden.
Tipp: Bei Verwendung “echter” Lichtquellen kann eine indirekte Beleuchtung bereits mit einem Strahltiefewert von 1 erzielt werden, da die von der Lichtquelle beleuchteten Objekte jeweils als selbstleuchtend erkannt werden.
Denken Sie daran: Licht-Mapping ist die schnellste GI-Methode zur Berechnung hoher Strahltiefenwerte!