Umgebungsverdeckung (CineRender-Effekt)

Dieser Effekt ist in der Detailansicht der PhotoRendering-Einstellungen für die CineRender-Engine verfügbar.
Anmerkung: Alternativ zur Verwendung als globaler Effekt für die gesamte gerenderte Szene kann die Umgebungsverdeckung auch als Shader-Effekt auf spezifische Oberflächenkanäle angewendet werden.
(Siehe Cache unten.)
Minimum Strahlenlänge: Dieser Wert bestimmt, wie der unter Farbe festgelegte Farbverlauf zwischen nicht verdeckten und verdeckten Bereichen gerendert wird. Je näher der Wert für Minimum Strahlenlänge dem für Maximum Strahlenlänge kommt, desto weiter wird der Farbverlauf in Richtung der Kanten verschoben, die durch den Wert Maximum Strahlenlänge festgelegt sind.
Maximum Strahlenlänge: Mit diesem Wert wird festgelegt, bis zu welcher Entfernung die Oberflächen einander sehen. An Treffpunkten der Geometrie, z. B. bei Boden und Wand oder einer Kugel auf dem Boden, fallen selbst kurze Strahlen auf Oberflächen, was ausreichend ist, um diese Bereiche abzudunkeln.
Verteilung: Bei jeder AO-Berechnung werden mehrere Strahlen (Samples) für jeden Punkt innerhalb einer virtuellen Halbkugel in der Szene emittiert. Mit den Samples wird geprüft, ob innerhalb der maximalen Strahlenlänge Geometrie vorhanden ist. Die Verteilung bestimmt, inwieweit diese Samples auf der Oberfläche der Halbkugel berücksichtigt werden. Bei einem Wert von 0% wird nur der Zenit der Halbkugel (vertikal über der Kugel) berücksichtigt. Bei einem Wert von 100% wird die gesamte Halbkugel berücksichtigt.
Dafür sind die Einstellungen Minimum Samples und Maximum Samples vorgesehen. Mit ihrer Hilfe werden kritische und weniger kritische Bereiche in der Szene in unterschiedlicher Weise behandelt.
Mit der Einstellung Genauigkeit wird bestimmt, wo und in welcher Menge Samples verteilt werden müssen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. In kritischen Bereichen wird die maximale Menge an Samples verwendet.
Kontrast: Mit dieser Einstellung können Sie den Kontrast des AO-Effekts anpassen. Es können auch negative Werte eingegeben werden.
Himmels-Umgebung berücksichtigen: Die AO kommt ohne separate Lichtquelle aus, sofern der physikalische Himmel oder HDRI Himmel als Beleuchtung verwendet wird. Wenn unter Umgebung das Kontrollkästchen für den Himmel aktiviert ist, wird die reflektierte Himmelsfarbe mit dem endgültigen AO-Bild multipliziert.
Anmerkung: Damit diese Option eine Auswirkung hat, muss die Textur Umgebungsverdeckung im Oberflächenkanal Umgebung oder Luminanz aktiviert sein.
Transparenz auswerten: Ist diese Option aktiviert, wird die Transparenz auf Basis des Oberflächenkanals Transparenz oder Alpha analysiert. Dabei wird der Grad der Transparenz berücksichtigt: Eine halbtransparente Kugel verursacht noch immer eine gewisse AO, obwohl diese Option aktiviert ist.
Nur Eigenbeschattung: Ist diese Option aktiviert, sehen separate Objekte einander nicht. Sie sehen nur sich selbst.