Antialiasing (CineRender)

Diese Einstellungen sind in der Detailansicht der PhotoRendering-Einstellungen für die CineRender-Engine verfügbar.
Wählen Sie eine der Optionen Keine, Geometrie oder Bestes aus.
Antialiasing in den Abbildungen unten (von links nach rechts): Keine, Geometrie (die leichte Texturunschärfe ist ein Ergebnis der Antialiasing-Filter) und Bestes.
Keine: Das auszugebende Bild wird ohne Antialiasing berechnet – abweichende Rendereinstellungen werden ignoriert. An Objekt- und Farbkanten sind stufenartige Strukturen erkennbar. Dieser Modus ist insbesondere für schnelle Test-Renderings geeignet, bei denen Qualität nicht ausschlaggebend ist.
Geometrie: Dies ist die Standardeinstellung, bei der alle Objektkanten automatisch mit 16 × 16 Subpixeln geglättet werden.
Bestes: Dieser Modus ermöglicht neben dem Glätten von Objekten ein adaptives Antialiasing, das sich auf Farbkanten auswirkt (z. B. auch bei Schatten, Objekten hinter Transparenzen usw.). Beim adaptiven Antialiasing werden zusätzliche Subpixel nur in kritischen Bereichen berechnet, d. h. bei Pixeln, deren Farbe von der der Nachbarpixel stark abweicht. Dies wiederum wird über mehrere Parameter gesteuert, die in diesem Modus verfügbar sind.
Mit diesen Einstellungen wird das adaptive Antialiasing von CineRender gesteuert (der Modus Bestes muss festgelegt sein, siehe oben). Für benachbarte Pixel, deren Farben zu stark voneinander abweichen, werden Subpixel berechnet. Für unkritische Bereiche (große Bereiche mit gleichförmiger Farbgebung) werden möglichst keine Subpixel berechnet.
Mit dem Wert Min Level wird die Mindestanzahl der Subpixel festgelegt, die stets gerendert werden. Der Standardwert von 1 × 1 ist in den meisten Fällen passend. Bei Artefaktbildung in sehr detaillierten Bereichen, wenn z. B. Schattenelemente verschluckt werden, sollten jedoch höhere Werte verwendet werden.
Mit dem Wert Max Level wird die Verteilung von Subpixeln in kritischen Bereichen festgelegt. Dies sind überwiegend Bereiche mit hohem Kontrast, d. h. Farbkanten oder Objektkanten hinter Transparenzen. Er kann beispielsweise beim Rendern von Glas erhöht werden, um das Erzeugen feinerer Details sicherzustellen.
Mit dem Schwellwert (Farbe) wird der Grad der Farbabweichung festgelegt, bei dem der Wert von Max Level auf ein gegebenes Pixel angewendet werden soll. Bei niedrigen Werten ist nur eine geringe Abweichung zulässig. Bei hohen Werten können höhere Kontraste vorhanden sein, bevor das Glätten einsetzt.
Filterbreite/Filterhöhe: Mit diesen Werten wird festgelegt, wie viele Subpixel (von der Pixelmitte nach außen gerechnet) bei der Berechnung des Pixelfarbwerts berücksichtigt werden sollen.
Solange die Option Eigene Größe aktiviert ist, werden ideale Werte für Filterbreite und -höhe verwendet und auch angezeigt. Die Werte beziehen sich auf das Pixel, d. h. bei einem Wert von 0,5 für beide Parameter werden die Subpixel auf einer Pixelbreite von jeweils 0,5 nach links und rechts und einer Pixelhöhe von jeweils 0,5 nach oben und unten ausgehend von der Pixelmitte berücksichtigt, also alle Subpixel der Pixelfläche. Bei höheren Werten wird der Bereich auf umliegende Pixel ausgedehnt, was entsprechend zu weniger scharf gerenderten Farbkanten führt.
Negative Komponenten abschneiden: Die negativen Bereiche einer Filterfunktion können abgeschnitten werden.
Bei der nachfolgenden Abbildung wurde ein Kubus gerendert, dem ein leuchtendes Material und der Sinc-Antialiasing-Filter zugewiesen wurden. Links wurde die Option “Negative Komponenten abschneiden” deaktiviert und rechts aktiviert.
Siehe Interpolationsmethoden in den Oberflächenmaterial-Einstellungen.