Gras (Photorealistik-Option)

Mit diesen Einstellungen können Sie die Renderparameter für Grasflächen in der Szene festlegen, wenn diese den Oberflächenkanal Gras verwenden. Siehe Gras (CineRender-Oberflächenkanal).
Rendermodus
Die nachfolgenden drei Render-Modi stehen zur Auswahl.
Raster (8 Bit): Dies ist der Standardmodus. Grasbestandteile werden mit einer maximalen Farbtiefe von 8 Bit gerendert. Dieser Modus ist am schnellsten und benötigt am wenigsten Speicher.
Raster (32 Bit): Dies ist ein alternativer, genauerer Modus.
RayTrace: Bei diesem Modus wird ggf. weniger Speicher als beim Modus Raster (8 Bit) benötigt. Die Speicheranforderungen dieses Modus hängen von der tatsächlichen Anzahl der gerenderten Grashalme ab und nicht von der Bildausgabegröße. Die gerenderten Grashalme weisen ein anderes Erscheinungsbild auf als Grashalme, die mit einem der Raster-Modi gerendert wurden. Die Berechnung von Reflexion und Brechung ist mit dem RayTrace-Modus jedoch genauer und er kann sogar in Verbindung mit GI verwendet werden. Dabei kann die GI nur von anderen Objekten empfangen werden, das Gras selbst hat keine Auswirkung auf andere Objekte.
Der RayTrace-Modus ist langsamer als die Raster-Modi und das Rendern von Füllgras ist damit nicht möglich.
Interpolation
Pixel: Es wird keine Interpolation vorgenommen – jedes Pixel wird einzeln berechnet. Bei dieser Methode wird die höchste Qualität erzielt. Das Rendern dauert jedoch auch am längsten.
Abgesehen davon sollte die Option Pixel unter folgenden Umständen gewählt werden:
Wenn eine Textur im Farbkanal auf jeden einzelnen Halm projiziert wird.
Wenn die Glanzlichter trotz Änderungen im Glanzkanal zu verschwommen erscheinen.
Im Allgemeinen erhöht sich die Renderqualität, wenn sehr wenige Grassegmente verwendet werden.
Ecke: Sampling und Interpolation werden für die Start- und Endpunkte von Segmenten vorgenommen. Diese Standardeinstellung stellt einen guten Kompromiss zwischen Qualität und Renderzeit dar und führt in den meisten Fällen zu guten Renderergebnissen.
Root/Tip: Für Sampling und Interpolation werden das untere Ende und die Spitze der Halme berücksichtigt. Bei dieser Methode erfolgt das Rendern am schnellsten. Die Ergebnisse sind jedoch die schlechtesten, aber eignen sich gut für Test-Renderings. Die Methode ist daher am besten für das kurze Gras geeignet.
In der folgenden Abbildung wurden die Interpolationsmodi von links nach rechts in folgender Reihenfolge verwendet: Root/Tip, Ecke und Pixel. Der Unterschied wird insbesondere beim Rendern von langem Gras (oder auch Haaren) deutlich.
Antialiasing-Qualität: Mit dieser Einstellung können Sie die gewünschte Antialiasing-Qualität auswählen. Wie gewohnt verlängern sich bei höherer Qualität auch die Renderzeiten.
Filter: Mit dieser Einstellung kann das Antialiasing sanft angepasst werden, wenn die Antialiasing Qualität auf Eigene eingestellt ist. Beachten Sie, dass Werte über 100 % möglich sind und Schatten ab diesem Punkt zunehmend unscharf gerendert werden.
Schatten werfen: Aktivieren Sie diese Einstellung, wenn das Gras Schatten werfen soll, wobei Sie die folgenden Parameter verwenden.
Transparenzschwellenwert
Tiefenschwellenwert
Antialiasing
Filter
Samplegröße
Shadow Map
Auflösung
Tracing Speicher: Wenn der RayTrace-Modus angewendet wird, können unterschiedliche Speichermengen zugewiesen werden. Dabei gilt die übliche Regel: Je mehr Speicher zugewiesen wird, desto verläuft das Rendern – innerhalb bestimmter Grenzen – schneller: Wenn Speicher von der Festplatte zugewiesen werden muss, weil nicht genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung steht, verlangsamt sich das Rendern entsprechend.